Vom Kultbetrieb zum Künstler.

Mandia Vell. Ein Winzer und seine Philosophie

Weinberatung
Es gibt im Mallorcas Norden ein wunderschönes Städtchen. Pollença. Ein Ort, der nicht nur für seinen sonntäglichen Markt bekannt ist, sondern auch für vielfältige Veranstaltungen im alten Kloster San Domenech. Hier finden im August die internationalen und viel beachteten Sommerkonzerte klassischer Musik statt. Und im Mai die Fira de Vins. Eine der größten und schönsten Weinmessen der Insel. Wenn Größe natürlich relativ ist im Vergleich zu einigen Messen in Deutschland.

Im Innenhof des Klosters, etwas abseits vom Trubel um die Lokalmatadore, treffe ich auf ein Weingut, das mich schlagartig in seinen Bann zieht.
Ausdrucksstarke Weine, die ergründet werden wollen.
Flaschen aus Ton und ein Etikett, welches ein Gesicht ziert, in Stein gehauen.
Meine Begeisterung bleibt nicht lange verborgen und schon befinde ich mich im Gespräch mit dem Winzer, der seinen ersten Jahrgang hier präsentiert.

Ein Winzer, dessen Weine (s)eine Geschichte erzählen.
Ein Winzer, der ein Insider ist. Der zu den Pionieren des Neubeginns Ende der 90er Jahre gehört.
Nun macht er seinen eigenen Wein. Authentischen Wein. Auf der Bodega Mandia Vell.

 

Altes Gemäuer und moderne Anlage

Wenige Tage später. Ich fahre nach Manacor. Dort befindet sich das Weingut.
Nach kurzer Irrfahrt empfängt mich Thomas Wambsganss herzlich in Begleitung des jungen Riesenschnauzers Schorsch. Irgendwie gehören Hunde fast immer zu einem Weingut, fällt mir auf.

Strahlender Sonnenschein und altes Gemäuer. Der Stoff, aus dem Träume sind, könnte man meinen. Aber Weinbau ist harte Arbeit. Auch unter Mallorcas Sonne.

Und wenn es dann noch Außenanlagen, Schafe, Perlhühner, Schweine und Olivenbäume zu pflegen gibt, ist das für einen Winzer im Alleingang eine Aufgabe.

 

Doch zunächst geht es in die Historie. Die Wurzeln des Gutes liegen im Jahr 1263. Damals verteilte König Jaime I von Aragon das Land auf Mallorca neu. Der Soldat Pere von Mandia erhielt die Finca als Lohn für seine Leistung als Soldat bei der Befreiung der Insel von den Arabern.
Die Finca steht heute unter Denkmalschutz und einige prähistorische Funde zeugen von weitaus älteren Wurzeln. Ein Teil des Haupthauses war ein arabisches Lazarett.
Bis vor kurzem wurden in der Kapelle aus römischer Zeit noch Trauungen zelebriert.


Ich sehe am Rande der Weinfelder unter Bäumen und Sträuchern ein in den Fels gehauenes Wasser Sammelbecken, das in drei Stufen aufgeteilt ist. Vom oberen größeren Becken gibt es einen mittigen Durchlass zum unteren kleineren Becken, davon geht ein seitlicher Durchlauf ab. Thomas Wambsganss meint, das seien erste Indizien für den Umgang mit einer Flüssigkeit.

 

Dann führt er mich wenige Schritte weiter zu dem in Stein gehauenen Gesicht.
Jenes Gesicht, das seine Flaschen ziert.
Da liegt es. Leicht verwittert von all der Zeit und doch so präsent.

So drücken sich auch seine Weine aus. Präsent aber nicht für den schnellen Konsum.
Weine, denen man nachspüren kann. Weine, die Geschichte schreiben.

 

Der Rundgang über die Finca führt nun zum Ort der Weinbereitung. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Der Keller sind zwei lange Seitenbauten. Auf der rechten Seite die Weißweinbereitung mit modernen Gärtanks. Und einer Kühlkammer. Hier werden bei der Lese nach Bedarf die Trauben nach dem Entrappen gekühlt, um sie vor der Pressung auf eine verträgliche Temperatur zu bringen. Das kenne ich nicht. Aber Thomas Wambsganns erläutert, dass seine Trauben in den Erntemonaten August und September eineTemperatur von über 20 Grad haben, würde er sie nicht kühlen, setzte der Gärprozess zu schnell ein. Mallorcas Sonne kann auch Nachteile haben. Derzeit hängen frisch gemachte Würste in der Kühlkammer. Die kommen aus hauseigener Schlachtung. Witziger Anblick am Rande.

Mandia Vell

Weinberatung

Mandia Vell

 

 

 

 

 

 

Gegenüber gibt es für die Rotweinbereitung zunächst ebenfalls eine große Halle mit den modernsten Gärtanks, die gerade auf dem Markt sind. Es sind Rotweinmaische Taucher, die schonend in mehreren Durchgängen an einem Tag die Maische umrühren. Darüber hinaus zieht Wambsganss den Wein auch ab und remontiert ihn.
Man merkt, dass hier jemand arbeitet, der das Geschäft schon lange kennt.
Auf der Rotweinseite gibt es dann gleich zwei Kühlkammern. Die erste ist derzeit leer, hier wird später ein weiterer Jahrgang liegen. Im zweiten haben wir säuberlich aufgereiht den Barrique Keller.
Er arbeitet nur mit kleinen Fässern. Und alt müssen sie sein. Neue Fässer kauft er nur wenige, denn seine Weine sollen nicht toastig schmecken.

Mandia Vell

Weinbegleitung

Mandia Vell

 

 

 

 

 

 

Interessant dieser Gegensatz: das alte Gemäuer und die hochmoderne Anlage.
Einzig die Presse ist ein Überbleibsel aus einer anderen Welt.
Da wird er vor dem Herbst wohl investieren.

 

Weinberatung

Am großen Verkostungstisch schenkt er von seinem Rosado aus. Tempranillo und Merlot zu gleichen Anteilen. Diesen Wein würde ich als seinen unkomplizierten bezeichnen. Ja, meint er, ein „Saufwein“. Meinem etwas irritierenden Blick entgegnet er: „Ein Wein, der Spass macht und Lust auf ein weiteres Glas.“

Das macht er. In der Nase noch verhalten breiten sich am Gaumen viel Sauerkirsche und Mandel aus. Sehr cremig, etwas Pflaume verbunden mit einer frischen Säure und guter Struktur und Länge.

Ein herrlicher Begleiter zu einem Vesper mit Sobrasada, mittelaltem Käse und Holzofenbrot.

 

Vom Großbetrieb zum Einzelkämpfer

Wie kommt ein Mann, der 13 Jahre lang zwei deutsche Weingüter auf der Insel maßgeblich vorangetrieben hat, dazu, sich nun dem Gegenteil zu verschreiben?
Um es vorsichtig in Worte zu fassen, war es sein Wunsch, andere bedingungslose Wege zu gehen.
Und Glück. Denn die Finca suchte einen Verwalter.

Doch gehen wir zunächst ein wenig in seine Vergangenheit.
Thomas Wambsganss ist in der Südpfalz auf einem Weingut geboren. Zwei Brüder wuchsen mit ihm auf, die beide Winzer sind. Einer von ihnen sollten den Betrieb übernehmen. Thomas entscheidet sich für eine Lehre als Schreiner. Der Weinbau interessierte ihn anfangs nicht. Doch seine Brüder sprangen beide ab, so blieb das väterliche Weingut quasi an ihm hängen. Er schloss die Schreinerlehre ab, schob die Winzerlehre nach, übernahm den Betrieb, absolvierte nebenbei den Wein Betriebswirt. Und leitete 5 Jahre das elterliche Weingut.

Irgendwie schien er damals schon getrieben. Er wollte weg. Entschied sich aus mehreren Angeboten wie Michigan und Georgien dann doch fürs nahe gelegene Mallorca.
Er kam und blieb. Zu einer Zeit, als der mallorquinische Weinbau im Umbruch war. Wambsganss leitete zunächst eineinhalb Jahre den Aufbau von Can Vidalet in Pollença. Und ging dann für 10 Jahre zu Castell Miquell in Alaró, das mit seinen „Stairway to Heaven“ Weinen weit vor der heutigen Zeit Qualität mit Marketing verband. Ein Pionier, so scheint es. Und nun erneut auf anderen Wegen.

In seine Zeit von Castell Miquell fällt auch die Bekanntschaft mit den Besitzern der Finca Mandia Vell.
Immer wieder traf man sich für Gedanken- und Meinungsaustausch.
Sicher erklärt sich so auch die Rebsorten Auswahl. Denn der Pfälzer hat es weniger mit den autochtonen Rebsorten der Insel. Er schwört auf internationales Rebengut.
Er ist sehr klar in seiner Meinung. Er pflanzt Reben, die zu seinen Böden und dem Klima passen.

Das Gut ist BIO zertifiziert, was die Eigentümer der Finca von Anfang an als eine Priorität ansah.

 

Als die Besitzer der Finca einen Verwalter suchen, schlägt Thomas Wambsganss zu.
Er pachtet die 11ha, von denen 5ha unter Reben stehen.
Und wird im Jahr 2016 der Weinmacher und Verwalter von Mandia Vell.

Nun ist er ein Einzelkämpfer, lediglich unterstützt von einem jungen Mallorquiner, der ihn durch das Weinbergs Jahr begleitet. Die Jahre im Großbetrieb scheint er abgeschüttelt zu haben ohne mit der Wimper zu zucken. Schlimm ist es nur, wenn Verletzungen passieren, dann kommt die Arbeit ins Stocken und das erschwert den Fortgang der bedingungslosen Qualitätsarbeit.

 

Weinbereitung und Verkostung

Das biologische Arbeiten hat er schon früher angewandt. Den Vorteil der Insel sieht er in der stabilen Wetterlage. Im Winter fressen Schafe die im September eingesäte Gründüngung und düngen somit wieder den Boden. Er lässt den Reben Zeit, schneidet extrem zurück und verzichtet damit auf viel Ertrag, damit die Pflanze ihre Kraft konzentriert und tief wurzeln kann.

Er spritzt Backpulver und Molke und seltenst Kupfer.

Auf Kalkboden wachsen Chardonnay und Sauvignon blanc, auf Lehmboden Merlot, Tempranillo, Syrah, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir.

Die Rotweine aus dem Jahrgang 2016 liegen noch in den Fässern.
Nächstes Jahr wird es einen Pinot Noir 2014 und eine Cuveé 2014 geben.
Darauf zu warten wird sich lohnen.

Seine 5ha sind aufgeteilt in 1,5ha Weißwein und 3,5ha Rotwein.

Im nächsten Jahr wird er noch eine Junganlage von 2ha dazu pachten können. Hier pflanzt er dann Sauvignon blanc, Viognier und einen roten gemischten Satz für Rosado.
Auf diesen Wein bin ich schon jetzt gespannt, doch das muss nun noch ein paar Jahre warten.

Für die schon bestehenden Junganlagen hat er einen Meter Gesteinsschicht aufgebrochen und abgetragen, damit die Reben im nahrhaften Boden tief wurzeln. Das ernährt die Reben und spart Wasser. Letzteres ist auf der Insel das größte Gut.

Auch wenn die Finca einen Brunnen hat, der so tief zu sein scheint, dass er immer Wasser hat, ist Wambsganss ein Winzer, der schonend und bewusst mit der Natur umgeht.

EinfachWein. Mandia Vell

„Die Natur schreibt das Drehbuch“, sagt er. „Ich führe nur Regie.“

Ob ich das so ganz unterschreibe, weiß ich nicht.

EinfachWein. Mandia Vell

Wenn wir in diesem Bild verharren wollen, so ist er ein Regisseur, der sehr genau vorgibt, wie die Darsteller sich zu bewegen haben. Oder ein Dirigent, der noch den letzten Paukenschlag im Orchester optimiert.

Die frühe Lese der Rebsorten Tempranillo und Merlot für den Rosado sind ein gutes Beispiel. Hiermit erhält Wambsganss dem Wein die Frische. Er hat insgesamt 10 Lesetage, diese erstrecken sich aber auf einen Zeitraum von fast zwei Monaten.

 

Sein Meisterstück ist der Sauvignon Blanc

Er liest die Trauben aus der gleichen Lage in vier Tranchen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Die Tranchen werden einzeln ausgebaut. Sie sind spontan vergoren. Und werden erst im Januar kurz vor der Füllung dann verschnitten.

Dieser Sauvignon blanc war es auch, der mich von Anbeginn in seinen Bann geschlagen hat.


2016 Sauvignon blanc, Ecológico
Bodega Mandia Vell
VdT Mallorca

In der Nase viel Feuerstein, etwas laktisch, Petrol, grüne Paprika, kräutrig. Am Gaumen folgen grüne Paprika, Stachelbeere, frisch geschnittenes Gras, etwas Mineral, sehr vegetabil. Gut ausbalancierte frische fast stahlige Säure. Im langen Nachhall mündend in einem Holunderfinish.
Dieser Wein braucht Luft und lässt mit Zeit viel Entwicklung zu.

Hier lässt sich eine Vielzahl an Speisen denken. Ziegenkäsetörtchen mit Rosmarin. Gegrillte Sardinen mit geschmorten Kirschtomaten; Bouillabaise; Seeteufel mit Oliven und Kartoffelbaumkuchen; Pasta mit Garnelen; Scheiben vom Kalbsbraten mit Estragonremoulade.

 

 

Ungleich spannender ist der Chardonnay. Und auch hier ist bemerkenswert die Frische bei kräftigen Aromen.


2016 Chardonnay, Ecológico
Bodega Mandia Vell
VdT Mallorca

Grüne Nüsse, Orangenceste und leichte Barriquenoten in der Nase werden am Gaumen ergänzt von reifem Pfirsich, Birne, Mango, Banane. Kräftige Fruchtaromen verbinden sich mit balsamischen Noten und Orangenceste im langen Nachhall, geprägt von frischer Säure und dezentem Holz.

Ein Klassiker zu kräftigen Fischen mit Speck oder Buttersauce und Rösti. Ebenso Kürbis, Steinpilze, Trüffelnudeln begleiten diesen Wein.

 

 

Die Rotweine werden drei Tage einer Kaltmazeration unterworfen. Gären dann 10-12 Tage auf der Maische, danach bleibt der Saft noch 2-3 Wochen mit der Schalenhaut in Kontakt, bevor er endgültig in die Barriques gefüllt wird. 10% Saftentzug schüttet der Winzer weg.
Aus diesem „Abfall“ Rosado zu machen, käme ihm nie in den Sinn.

 

2014 Pinot Noir, Ecológico
Bodega Mandia Vell
VdT Mallorca

Süßkirsche und Dörrpflaume eröffnen die Nase. Zigarrenblätter, Rosa Pfeffer, Kaminholz, frisch geschnittene Zweige folgen. Am Gaumen zunächst rauchig, etwas kühl, leicht adstringent. Gefolgt von zarten Fruchtaromen wie Kirsche, Pflaume ergänzt um Tabak, Pfeffer, Thymian. Weiche Tannine mit feiner und präsenter Frucht im Nachhall und Tabaknoten. Ein langer eleganter Wein.

Als Speisenbegleitung passt hier Perlhuhn mit Spinatfüllung, Fasan mit Kräutern, Wachtel in Rosinensauce, Hasenragout mit Pasta.

 


2013 Vino Tinto, Ecológico
Cabernet Sauvignon 35%, Shiraz 30%, Merlot 20% ,
Tempranillo 10% ,Callet 5%
Bodega Mandia Vell
VdT Mallorca


Die Nase eröffnet mit animalischen Noten, Erde, Pflaume, Cassis, etwas Eisen und Zartbitter.
Ein kurzer Säureauftakt am Gaumen wird abgelöst von Pflaume, Brombeer, Cassis, Zartbitter, Tabak, Jamaika Pfeffer und Mandel. Im langen weichen Nachhall runde doch präsente Tannine mit fruchtigem finish.

Auch wenn dieser Wein noch nicht unter Thomas Wambsganss Regie entstanden ist, eröffnet er doch einen Pfad für künftige Cuvées.

 

Hier paairen gut einige kräftige Klassiker. Vesper mit Pasteten, Blutwurst, mariniertem gegrilltem Gemse, Oliven: Lammbraten, Rosmarin, Ratatouille; Braten vom Hirsch oder Reh mit Cranberries, Brokkoliflan.

 

Unbeirrter Visionär

Thomas Wambsganns hat eine Vision. Und einen Anspruch.
Er will nicht Herkömmliches machen.
Weg von allen Klassifizierungen. Er will keiner D.O. angehören, weil er sich dann an noch mehr Regeln halten muss, die nicht seine sind. Wenn er könnte, würde er nur noch Vino de Mesa machen.
Aber dann fehlten Jahrgang und Rebsorte auf dem Etikett.
Er arbeitet daran, den Alkoholgehalt der Weiß- und Rosé Weine niedrig zu halten, denn seiner Meinung nach erschlägt der Alkohol die Typizität der Weine.
Seine Weine tragen die Handschrift seines Bodens, seiner Flora, seines Könnens. Weine, mit denen man sich beschäftigen muss. Weine, die sich langsam erschließen, dann aber in den Bann ziehen.

Sie haben ihren Preis. Das liegt zum einen an der extremen Ertragsreduzierung.
20.000 Flaschen produziert er im Jahr.
Die erste Olivenernte brachte bei einer Tonne Ernte gerade mal 114l Öl.
Zum anderen auch an der Präsentation. Wambsganss füllt seine Weine in Tonflaschen ab.
Das schützt die reduktiv ausgebauten Weine vor Lichteinfall. Und hält gleichzeitig die Temperatur konstant. Eine schöne Idee, und ja, auch ein wenig zurück zu den Wurzeln. Auch beim klassischen Korken ist er wieder angelangt, und dieser wird mit Wachs versiegelt.

Wer seine Weine getrunken hat, wird danach suchen.

Er leistet sich den Luxus des Einzelgängers.
Und zahlt für die Umsetzung seiner Vorstellung seinen Preis.

Er kann warten. Und steht dennoch nicht still.
Einen Großhändler auf der Insel hat er schon.
Und auch einige gehobene Restaurants schenken die Weine aus.

Er ist bedingungslos. Ein Künstler.
Ein wenig getrieben und von großer Souveränität.
Er hat sich für seinen Mikrokosmos entschieden.
Es scheint ihm dabei gut zu gehen.

Mandia Vell

 

 

Mandia Vell.
Moderne Anlage in geschichtsträchtigem Ambiente.
Mandia Vell.
Ein Winzer und seine Philosphie.

 

 

 

 

Hier geht`s zum Weingut

Hier findet man in Mallorca den Wein von Mandia Vell
Catavinos in Palma de Mallorca
DiVino in Port Andratx

Hier findet man nun exklusiv in Deutschland Mandia Vells Weine
I.L. Casa- Mallorca Wein Online Shop

 


Die WeinPlanerin. Korrespondierend und Konträr.

 

 

 

 

12 Kommentare zu “Vom Kultbetrieb zum Künstler.

  1. Das liest sich sehr interesssant. Südpfälzer (Friedrich Becker, Frank Meyer, Jochim Hof, Bernhard Koch, Boris Kranz…) sind offenbar immer wieder für Überraschungen gut!

  2. Das ist eine der spannendsten Weingeschichten, die ich je gelesen habe. Wer wie ich das Glück hatte, mit der Autorin in die Bodega „Mandia Vell“ verschlagen zu werden, der landet in einer anderen Welt. Gleich hinter Manacor taucht er in eine Zeit ein, in der die Ureinwohner der Balearen ihre Zeichen hinterlassen haben. Das Gesicht im Stein, von Winzer Thomas Wambsganss zum Etikett gekürt, ist nur eines davon. Der Riesenschnauzer von Thomas gebärdet sich als der lebenslustige Gegenpol zum Markenzeichen des Hauses.
    Einzigartige Weine, spannende Machart, ein verschlossener Charakter, von Juliane durch hartnäckiges Befragen zugänglich gemacht, haben mir ein neues Stück Mallorca geöffnet.

    • Schöne Worte, Klaus Haetzel, sehr gut getroffen. Es war wirklich eine ganz besondere „Reise“ nach Mandia Vell.

  3. Sehr schön, wenn es tatsächlich zu einem Artikel kommt und dann noch zu einem so interessanten. Es hat mich gefreut, dass wir uns auf der Weinmesse kennengelernt haben.
    Beste Grüße
    Michael Rosenthal

    • Na hast Du etwa gezweifelt? Danke, Michael für die freundliche Aufnahme auf der Weinmesse und Deine Unerschrockenheit,
      als ich „falsch rum“ probiert habe.

  4. Was wäre ein Wein ohne eine Geschichte? Da ich nur ein paar Tage später auf dem Weingut war, kann ich das alles sehr gut nachvollziehen! Ich bin gespannt auf unser Treffen! LG Ilka

    • Ja, das ist das Schöne, dass sich daraus nun weitere Verbindungen ergeben. Ich bin auch schon sehr gespannt! Juliane

  5. Danke für den Zufall, Ihren Bericht zu lesen zu bekommen!!!
    Heute – einen Tag vor unserer ungeplant frühen Abreise – hatten wir das Glück, Thomas Wambsganss samt Riesenschnauzer (Schorsch??? ) und natürlich die Einzigartigkeit der Weine Mandia Vells kennenzulernen! Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen und freue mich auf Olivenöl und die Weine Mandia Vells in Deutschland genießen zu können.

    • Das ist wirklich ein toller Zufall und ein schönes Feedback für die Verbreitung meines Blogs. Danke!

  6. Hallo Juliane,

    sehr detaillierter Bericht, kenntnisreich von Dir und dem Winzer. Wenn ich es richtig verstanden habe führt er diesen Betrieb noch nicht lange. Man darf aber wohl gespannt sein, was in den nächsten Jahren passiert mit seinen Weinen und seinen Ideen.
    Nun vielen Dank für den Hinweis auf dieses Weingut.

    Lieben Gruß, Peer

    • Ja, Peer,
      wir können gespannt sein, was Thomas Wambsganss in den nächsten Jahren keltert.
      Da er nun schon Jahre im Geschäft ist, wird er mit Kenntnniss und Energie den neuen Betrieb voran bringen.
      Und einen deutschen Vetrieb hat er auch seit kurzem.
      Grüße, Juliane

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