Weinralley #106. Perlen. Die Zusammenfassung.


Jahresbeginn und Eiseskälte oder wie Anja Kircher-Kannemann ausrief:
Wo stecken denn alle? Eingefroren oder zuviele prickelnde Getränke probiert?
Die #106te Weinralle wurde von so manchem Blogger wohl wörtlich genommen.
Und so fanden sich zum Thema Perlen lediglich eine Handvoll Beiträge ein,
diese waren dafür allesamt erlesen.

 

 

Den Anfang macht Dorit Schmitt vom Magazin Chateau e Chocolat mit einem fundierten Bericht von einem Riesling Verkostungstag beim Wein- und Sektgut Bamberger. Mit von der Partie zwei Champagnerbotschafter, ein sensationelles Baguette, die Frage, wie Schwefel, Dosagen und Grundwein die Aromen beeinflussen. („Zero Brut ist definitiv etwas für Puristen“.) Und natürlich die wichtige Bedeutung des passenden Essens zum Schaumwein.

 

Es folgt Anja Kircher-Kannemann vom Blog Weingeschichte(n), die dieses Mal die Leidenschaft der jungen Winzerin Judith Dorst aufspürt. Diese hat sich dem Sekthandwerk verschrieben. In einer witzigen Einführung über das Kennenlernen der Winzerin und in einem ausführlichen Interview erforscht sie deren Beweggründe. Von den schönen Möglichkeiten und Risiken des Sektmachens. Wie Judith Dorst jeder Rebsorte Rheinessens zu ihrem Recht zu verhilft. So gibt es den Sekt Riesling Royal aber auch anlässlich des 200jährigen Jubiläums einen Silvanersekt und bald zu Ehren der kleinen Tochter Emily eine Cuvée.

 

Peter Züllig führt uns auf seinem Blog Sammlerfreak in die Historie und erläutert mit einem Augenzwinkern, wie Pierre Pérignon in der Limoux sein Handwerk lernte, bevor er in der Champagne im Kloster Hautvillers zum Dom Pérignon wurde. Er verweilt mit uns in der Limoux, wo es ihm der Blanquette de Limoux zum Beispiel des Weinguts Antech angetan hat. Weil hier noch wahre Perlen und viel Apfelaromatik zu finden ist.

 

Stefan Schwytz, auf dem Sprung zur Vini Sud lässt es sich nehmen auf seinem Blog Baccantus wie immer fulminant und ausführlich über Schaumweinsteuer, die Entstehung der ersten Sektmanufaktur durch den Prokuristen der Witwe Cliquot zu erzählen. Mit einem klaren sidekick auf die Unsinnigkeit der Vergleiche von Sekt und Champagner. Unter dem Moto Gute Bubbles erstellt er ein beinahe lückenloses Who’s Who der Schaumweinszene.

 

Torsten Hammer mit seinem Prioratweinführer  treibt zunächst die Verzweiflung um, denn in seiner Weinsammlung findet sich kaum prickelndes. Bis er dann mit CLASH einem Cremant des Biowinzers Didier Grappe aus dem Jura, das passende Getränk und auch eine Geschichte parat hat, die sich so liest wie die Musikfetzen, die er damit verbindet: rockig!

 

Der Beitrag meines Blogs EinfachWein kostet sich mit Freund Egon durch viele Tropfen auf der Suche nach der perfekten Perlage. Dass sich die eine oder andere Perlen finden ließ im wie immer fröhlich maulenden Chaos, sei hier versichert.

 

Martin Riedl leicht verschnupft führt uns auf  Flüssige Freundlichkeiten letztlich zum „Lambrusco aus down under“.
Einem sparkling Syrah, der dann auch noch gespritet ist, ein Experiment.

 

Weinrallye #106

 

 

Es war mir ein Fest, Ausrichterin dieser Weinrallye zu sein.

Und hochachtungsvoll übergebe ich den Stab an das Duo
Gottfried Stutz und Torsten Hammer,
die für den Februar gemeinsam ein Thema aushecken.

 

 

 

 

Die Weinrallye ist ein monatlich stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderer Blog bestimmt ein Thema und ruft die Blogosphäre dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation, schöne Themen aufzuarbeiten. Bei der Weinrallye darf jeder mitmachen, egal ob Weinblogger oder nicht. Auch Nichtbloggern bieten die Gastgeber immer die Möglichkeit ihre Beiträge auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Auch bei den Kollegen vom Weinforum kann man seine Beiträge einstellen. Bitte verlinkt Eure Beiträge in der Facebookgruppe Weinrallye  und in den Kommentaren des gastgebenden Blogs. Im Anschluss erscheint dann bei Facebook und auf dem gastgebenden Blog die Zusammenfassung.

2 Kommentare zu “Weinralley #106. Perlen. Die Zusammenfassung.

  1. liebe juliane,
    schöne, quasi reduktive zusammenfassung 😉 – danke für die viele arbeit !
    ich werde mich durch die einzelnen beiträge durchtrinken…
    harald

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